Amsterdam 2025

 

Nach sieben Jahren zog es mich dieses Frühjahr mal wieder nach Amsterdam. Und wer eine Reise mit der Bahn macht, der hat immer eine Geschichte zu erzählen. So musste ich über eineinhalb Stunden in Frankfurt warten, weil ich den Anschlusszug nur noch von hinten sah. Die Umsteigzeit war eigentlich üppig berechnet, aber aufgrund einer "Rangierfahrt" und weil in Frankfurt kein Gleis frei war (!!!) mussten wir zwei mal ewig warten und so hatte ich noch einen eineinhalbstündigen Pausenstopp in der mittlerweile erschreckend heruntergekommenen Mainmetropole.

 

Das "City Hotel Amsterdam" liegt nah am Bahnhof und ist somit auch recht schnell vom Centrum aus zu erreichen. Und das war auch gut so. Der kalte Wind setzte einem schon zu, so dass es immer wieder mal angenehm war, eine Stunde ins Hotel zu gehen und eine Pause einzulegen. Im Fernsehen liefen hauptsächlich englische und vor allen Dingen holländische Sender, aber wenn man einen von diesen komischen Keksen gegessen hat, konnte man das Holländisch eigentlich gut verstehen.

 

Auf dem Bloemenmarkt gab es natürlich jede Menge Tulpen zu erwerben, das Rotlichtviertel war auch recht interessant, aber dort lässt man am besten seine Kamera in der Tasche. Das las ich in verschiedenen Reisführern, war für mich einleuchtend und durchaus akzeptabel war und daher von mir auch so praktiziert wurde. Ich konnte ja jede Menge Fotos von den Grachten, den tanzenden Häusern und der Museumsplein machen. Es gab leckere "Bitterballen" - sozusagen Fleischkroketten, die mit Senf serviert werden, "Stamppot" - ein Eintopfgericht mit Kartoffeln, Gemüse und einer Schinkenwurst, sowie natürlich jede Menge Käse.

 

Wenn man nicht jeden Blödsinn mitmacht, dann ist ein Kurzurlaub in Amsterdam durchaus erschwinglich. Eine Grachtenrundfahrt ist aber auf jeden Fall sein Geld wert. Dort sieht man die Häuser dann nochmal aus einer anderen Perspektive, bekommt eine Übersicht über die Stadt und kann sich so später einige unnötige Wege sparen.

 

Ich habe die vier Tage in der Hauptstadt der Niederlande sehr genossen!  Die Freundlichkeit der Leute dort ist wirklich überwältigend! Es gab nicht eine unfreundliche Situation, alles sind entspannt und jeder hat ein nettes Wort parat. 

 

Galerie

 

17. März 2025

 


Amsterdam 2018

"Wir treffen uns vorne beim Sex-Shop", oder "links neben dem Coffee-Shop ist ein toller Laden" sind in Amsterdam wenig hilfreiche Wegbeschreibungen. 

 

Noch Nirgends habe ich so viele Geschäfte für Dessous und Sexspielzeug gesehen, wie in Amsterdam. Und die zahllosen Coffee-Shops, aus denen ein unverwechselbarer Geruch von Cannabis duftet, sind auch an jeder Ecke zu finden. Aber dies alles ist auch bezeichnend für Amsterdam und sein Völkchen. 

 

Die knapp 900.000 Einwohner der Hauptstadt Hollands sind sehr genügsam und man sagt ihnen nach, dass sie jeden so leben lassen, wie er es möchtet. Und so ist es auch zu verstehen, dass hier Multi-Kulti in beispielloser Manier funktioniert. Denn hier ist Chinese neben Inder, Engländer neben Türke und dies offensichtlich, ohne sich aneinander zu stören oder gegenseitig zu verdrängen.

Coffee-Shop... alles so schön bunt hier!
Coffee-Shop... alles so schön bunt hier!

Hier habe ich für Euch ein paar wunderschöne Bilder von dieser tollen Stadt. Hier kann man auch hin, wenn man keinen Joint rauchen will und keine Hasch-Kekse mag, denn die Leute dort sind betörend genug. 

 

Zu sehen bekommt man sicherlich allerhand und nach einer Tour mit dem Boot durch die Krachten und der Besichtigung eines Hausbootes kann man in etwa nachvollziehen, was dieses Volk unter Leben versteht. 

 

November 2018